Der Gesangslehrer:
Rafael A. Ortiz ist ein Gesangspädagoge mit jahrzehntelanger Unterrichtspraxis. Als Vocal- und Studiocoach arbeitete er mit bekannten Künstlern in New York, Miami Beach Florida, Amsterdam usw., bevor er nach langer Zeit des Reisens, mit Zwischenstopp in Osnabrück, dann in Berlin seinen Wohnsitz nahm.
Auf der Grundlage seines Ausbildungs- und Erfahrungsschatzes entwickelte Herr Ortiz eine einzigartige Lehrmethodik des Belcanto. Für viele Sänger gilt er als Maestro seines Faches.
Der Leitsatz “Preserving the Tradtion of Belcantosinging” ist Programm:
Wer die ausgebildeten Sänger gehört hat, wird die Handschrift des Lehrers wohl möglich leicht wiedererkennen. An der Leichtigkeit der Stimmführung bei voller Klangqualität!

Die Vita:
Während seiner Schulzeit in Puerto Rico fiel er durch seine schöne Stimme, Sprachbegabung und eine große Musikalität, auf. So verließ er in jungen Jahren seine Heimat Puerto Rico und studierte erfolgreich Gesang sowie Musikpädagogik an der “Manhattan-School of Music” (New York).
Anschließend erhielt er aufgrund seiner Begabung ein Stipendium an der renommierten “Juilliard-School of Music”, einem der weltweit führenden Konservatorien für darstellende Kunst.
Von der Suche nach dem perfekten Klang geführt, gab er sich mit dem bis dahin Erreichten nicht zufrieden. Er vervollkommnete seine Ausbildung, indem er lange Jahre Unterricht als privater Meisterschüler des stilistisch einflussreichen “Wiederentdeckers des Belcanto” und Gesangslehrers, Cornelius L. Reid (New York) nahm und schließlich quasi zur Familie gehörte. Er wurde ausgewählt, als Gesangsschüler an der Meisterklasse von Maria Callas
an der Julliard School teilzunehmen, einer Fortbildungsreihe, an der viele heutzutage bekannte Sänger und andere Musiker teilnahmen. In der weiteren Vita wurde er von Angelita Marshall - einer heute leider weitgehend unbekannten Großmeisterin der Gesangskunst – eingeladen Unterricht zu nehmen, nachdem sie ihn in einem Konzert gehört hatte. Sie war Dank ihres tiefen Wissens die vielleicht bedeutendste Gesangslehrerin seiner Ausbildungszeit. Obgleich man vielleicht meinen könnte, das dieses C. Reid oder M. Callas gewesen wären. Nicht jeder hervorragende Gesangslehrer ist eben weithin bekannt.
Mit parallelen Bühnenerfahrungen am Metropolitan Opera Studio (New York) setzte Herr Ortiz die seinerzeit junge künstlerische Karriere konsequent fort. Sie führte ihn zunächst im jungen Alter von 17 Jahren zum Debüt in die Carnegie Hall und später über zahlreiche Einladungen als Opern-, Oratorien- und Liedsänger über (fast) alle Kontinente. Wobei er immer den kleineren, d.h. mehr persönlicheren Rahmen bevorzugte. So trat er z.B. als Gast des amerikanischen Präsidenten im Weißen Haus (White House; Washington DC) auf, und er sang mit Samuel Ramey, während unter den interessierten Zuhörern Montserrat Caballé weilte. So folgte Einladung auf Einladung, von Land zu Land. Auch in seiner Eigenschaft als Gospelsänger (einer weiteren Leidenschaft) begeisterte er sein Publikum. In Amerika, Asien, Europa usw., bis er sich nach langer Zeit des Reisens (vorübergehend) aus dem Berufsleben zurückzog und zur Ruhe setzte.
Mitte der 80ger Jahre endlich, entschied er sich, durch die immer zahlreicher werdenden Nachfragen von Sängerkollegen motiviert, fortan sein profundes Wissen und Können als Gesangslehrer weiter zu reichen.
Heute singen Schüler/innen von ihm weltweit auf kleinen und großen Bühnen.
Und er unterrichtet weiterhin: (in Berlin, Osnabrück und Amsterdam, gibt Workshops in div. Städten)
Profis:
Engagierten professionellen Sängern, die ihren Klang und die gesamte Performance vollenden möchten, widmet er einen bedeutenden Teil seiner leidenschaftlichen Arbeit, die ganz auf Klangästhetik und stimmliche Gesundheit ausgerichtet ist.
So wird professionelles Singen über Jahrzehnte möglich.
Anfänger / Semiprofis:
Ihm ist es zugleich ein wichtiges Anliegen, auch Anfängern Entwicklungsmöglichkeiten der Stimme aufzuzeigen. Sie mögen mit dem wunderbaren Instrument der menschlichen Stimme von Beginn an Positives erfahren, die Freude des Singens ungetrübt erleben und mit anderen teilen können.
Vielleicht aus Spaß an der reinen Freude oder möglicherweise im Laufe einer langen Karriere …?
(written by Arie)